Was man über den Konjunktiv II wissen sollte

Die Bildung des Konjunktiv II mit würde + Infinitiv

Die meisten Verben benutzen das Hilfsverb " werden ", um den Konjunktiv II zu bilden. " Werden " muss aber verändert werden, damit es den Konjunktiv II anzeigt. Die Form des Konjunktiv II wird vom Präteritum abgeleitet: werden = " wurden ". Die Präteritumsform "wurden" erhält einen Umlaut " würden ".

würden     +      Infinitiv

würden
ich
würd e
wir
würd en
du
würd est
ihr
würd et
er/sie/es
würd e
Sie/sie
würd en


Position 1
Verb 1
Mittelfeld
Verb 2
Indikativ
Susanne
fährt
ohne Geld in Urlaub

Konjunktiv II
Ihre Freundin
würde
nicht ohne Geld in Urlaub
fahren

Die Bildung des Konjunktiv II mit den Verbformen

Alle Verben bilden auch eine eigene Konjunktiv II-Form, die ohne das Hilfsverb " würden " gebildet wird. Bei den regelmäßigen Verben ist allerdings der Konjunktiv II mit dem Indikativ Präteritum identisch, da diese Verben keinen Umlaut bilden können. Aus diesem Grund wird bei den meisten Verben der Konjunktiv II mit dem Hilfsverb gebildet. Nur bei wenigen Verben benutzt man die eigene Konjunktiv II-Form. Die Bildung bleibt wie beim Verb "werden" gleich:

  Präteritumform     +      Umlaut   

Infinitiv
Präteritum
Konjunktiv II
sein
waren
wären
haben
hatten
hätten
werden
wurden
würden
finden
fanden
fänden
gehen
gingen
gingen
kommen
kamen
kämen
lassen
ließen
ließen
schlafen
schliefen
schliefen
wissen
wussten
wüssten
dürfen
durften
dürften
können
konnten
könnten
mögen
mochten
möchten
müssen
mussten
müssten
Sollen*
sollten
sollten
Wollen*
wollten
wollten

* " Wollen " und " sollen " bilden im Konjunktiv II keinen Umlaut!

(Quelle: mein-deutschbuch.de)

Frankreich will IS-Geiselnehmern nicht nachgeben

Frankreichs Außenminister Fabius hat bestätigt, dass die Entführer eines Touristen in Algerien dem "Islamischen Staat" nahestehen. Ihre Forderungen wies er zurück.

Die französische Regierung will nicht auf Forderungen einer Gruppe eingehen, die einen Touristen aus Frankreich in Algerien entführt hat. "Eine Terrorgruppe kann Frankreichs Haltung nicht verändern", sagte der französische Außenminister Laurent Fabius bei einer Pressekonferenz in New York. Leider müsse er aber die Echtheit eines Videos bestätigen, in dem die Entführer die Ermordung ihrer Geisel androhen. Bei den Entführern soll es sich um Mitglieder der Gruppe Jund al-Khilafa handeln, die Verbindungen zur Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) haben soll. Ihr Name bedeutet: "Die Soldaten des Kalifats".

Die Entführer hatten in dem Video angekündigt, sie würden ihre Geisel Hervé Gourdel binnen 24 Stunden enthaupten, sollte Frankreich seine Luftangriffe gegen den IS im Irak nicht stoppen. Außenminister Fabius sagte, Frankreichs Luftangriffe dienten auch der Verteidigung eigener Interessen und "unserer Sicherheit, die auf dem Spiel steht". Das Video zeige die "extreme Grausamkeit" der Geiselnehmer, ändere aber nichts an Frankreichs Position.

Der 55-jährige Gourdel, ein Bergführer aus Nizza, war der Gruppe Jund al-Khilafa am Sonntagabend beim Wandern in der Bergregion Kabylei in die Hände gefallen. Auf dem bei YouTube veröffentlichten Video ist der Franzose auf dem Boden kauernd zu sehen, umgeben von zwei vermummten Männern mit Kalaschnikow-Gewehren. Er wendet sich direkt an den französischen Präsidenten François Hollande und bittet ihn um Hilfe.

Kurz nach der Entführung hatte die IS-Miliz ihre Anhänger am Montag aufgerufen, Bürger all der Staaten zu töten, die sich der internationalen Koalition gegen sie angeschlossen haben. In der Drohung wurden insbesondere Franzosen und US-Bürger als Ziel genannt.

(Quelle: Zeit.de, 23.09.2014)


bestätigen

დადასტურება
Geisel

ტყვე
enthaupten

თავის მოკვეთა
Verteidigung

თავდაცვა
Grausamkeit

სისასტიკე

Redemittel

Gedanken und Meinungen ausdrucken:
Meiner Auffassung/Ansicht/Meinung nach... .
In Bezug auf wurde ich sagen, dass... .
Ich bin der festen Uberzeugung, dass... .
Ich finde/denke, dass... .
Ich vertrete folgenden Standpunkt...
Argumente einsetzen:
Ich halte das fur besonders wichtig, weil... .
Wenn man bedenkt, dass...dann... .
Man sollte auf alle Falle berucksichtigen, dass... .
Argumenten anderer zustimmen:
Das finde/glaube/meine ich auch.
Da haben Sie/hast du naturlich Recht.
Das ist wirklich ein schlagendes Argument.
Dein/Ihr Argument leuchtet mir ein.
Genau! (So sehe ich das auch)
Zweifel, Unsicherheiten ausdrucken:
Da bin ich mir nicht sicher.
Sind Sie sicher/Bist du sicher?
Wissen Sie/Weisst du das das ganz genau?
Na ja, ich weiss nicht.
Das kann ich nicht (so ganz) glauben.
Konnen Sie/kannst du das belegen/beweisen?
Zweifeln, Unsicherheiten entgegnen:
Da bin ich mir ganz sicher, weil... .
Das konnen Sie/kannst du mir glauben, weil... .
Das wiss ich genau, weil... .
Argumente ablehnen:
Das finde/glaube/meine ich nicht.
Da bin ich ganz anderer Meinung/Ansicht, weil... .
Das kann ich uberhaupt nicht nachvollziehen, weil... .
Dem kann ich uberhaupt nicht zustimmen, weil... .
Das ist doch nicht wahr/nicht richtig.
Da irren Sie sich/irrst du dich!
Das ist ein Vorurteil.
Vorschlag machen:
Ich bin dafur, dass... .
Wir konnten vielleicht... .
Was halten Sie davon/haltest du davon... .
Gegenvorschlag machen:
Ich wurde gern einen andere Vorschlag machen.
Ich hatte da eine andere Idee.
Was halten Sie/haltest du von folgendem Kompromiss... .
Sich auf eine Losung einigen:
Wagt man das Fur und Wider ab, so kommt man zu dem Ergebnis... .
Alles in allem zeigt sich, dass... .
Wir haben uns nach einer langeren Diskussion auf... geeinigt.
Wir haben uns nach einer langeren Diskussion darauf geeinigt, dass... .

Fitte Mitarbeiter - fette Gewinne

Ein gefüllter Obstkorb für die Pause, gesundes Essen in der Kantine, Fitness-Tipps per E-Mail oder Entspannungsmassagen im Betrieb sind wichtige Beitrage zu einem gesunden Lebensstil. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf ein gesundes Team.

Fünf Faktoren bestimmen laut eines EU-Sozialberichtes maßgeblich den Gesundheitszustand der Arbeitnehmer: Erblichkeit, Lebensstil, soziale Kontakte, Umwelt und Kultur sowie Arbeitsbedingungen.

Wenig Motivation, schlechte Stimmung, Stress und Frust im Büro gefährden nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter, sondern auch das Unternehmensergebnis. Frustrierte Dienstnehmer kosteten beispielsweise wegen krankheitsbedingter Ausfälle und weniger Produktivität allein die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr mehr als 220 Mrd. Euro, zeigt eine Studie des Marktforschungsinstitutes Gallup.

Anlass genug für immer mehr heimische Unternehmen, ihren Mitarbeitern gesundheitsfördernde Maßnahmen anzubieten. "Der Büroalltag hält zwar den Geist, weniger den Körper in Bewegung - Erfolg und körperliche Fitness spielen aber eng zusammen", ist Rainer Reichl von der Werbeagentur Reichl und Partner überzeugt. Seit drei Jahren setzt beispielsweise UPC Telekabel verstärkt auf gesundheitsfördernde Maßnahmen. Neben Rabatten bei Wellness-Urlauben und Mitgliedschaften in Fitnesscentern werden den Mitarbeitern mobile Massagen, Gesundheitschecks, tägliche Obstkörbe und Betriebsausflüge mit sportlichem Schwerpunkt geboten. Das Engagement zahlt sich aus: "Die Krankenstände haben sich um 15% verringert", sagt Gustav Soucek, Vice President Communications and Human Resources von der UPC Telekabel.

Zweifellos ist die körperliche Fitness jedes Einzelnen wichtig. Aber wenn das Arbeitsumfeld nicht stimmt und Mitarbeiter an klassischen psychosomatischen Symptomen wie chronische Kopfschmerzen oder Schlafstörungen lösen Fitnesscenter auch nicht die Probleme.

"Um Krankenstände dann tatsächlich zu senken und langfristige Erfolge zu erzielen, reicht es nicht, hin und wieder einen Rückenkurs, eine mobile Massage oder Arbeitsplatz-Beratung anzubieten. Das Übel muss an der Wurzel gepackt werden und eine konkrete Veränderung im Betrieb erfolgen", rät Personalexperte Landgrebe.

(Quelle: WienerZeitung, 18.05.2005)


gefüllter

სავსე
Kantine

სასადილო
maßgeblich

მნიშვნელოვნად
Maßnahmen

ღონისძიება, რაიმე ზომები

Die Apple Watch könnte mein Leben verschlechtern

Die Apple Watch konnte mein Leben verschlechtern

In dem Zeitungartikel mit dem Titel: „Die Apple Watch konnte mein Leben verschlechtern“ den Marcus Böhme am 10. September 2014, auf SpiegelOnline veroffentlicht hat, geht es um neuen Gadget, Apple Watch. Was denckn die Autoren der Tech-Blogs und was schreiben sich um neues Produkt.

Die Autoren sprechen uber folgende Punkte:

  • Wie klug Produkt ist
  • Die schwaches Seite von Produkt
  • Akkulaufzeit
  • Wie kann Apple Watch ein Erfolg bekommen


wund

დაშავებული
enthüllen

გამოვლენა
gerat

მოწყობილობა
sinken

ვარდნა, ფულის
tatsächlich

ნამდვილად, ფაქტობრივად
unglaubliche

წარმოუდგენელი
prahlen

თავის ქება
nennenswerter

მნიშვნელოვანი
drehen

ბრუნვა

Zeitungsartikel

Heinz Stucke und saine Velo-Weltreise

52 jahre, 648.000 kilometer - alles auf dem Rad

Von Matthias Lauerer

1962 fuhr Heinz Stucker mit dem Fahrrad los. Seit Ziel: die Olympischen Spielen in Japan. Doch der Ostwestfale radelte immer weiter - rund um den Globus. Im Interview erzahlt er, was er erlebt, wie er sich finanziert und was sich in den uber 50 jahren verandert hat.

Spiegel Online: Herr Stucke, wohin ging ihre erste Radtour?

Stucke: Meine erste Reise fuhrte mich 1958/59 rund ums Mittelmeer. Ich wollte die welt sehen. Danach bin ich brav wieder nach Hause gefahren, nach Hovelhof in Ostwestfalen. Ich ging zuruck in die fabrik und arbeitete dort wieder als Weltzeugmacher.

Spiegel Online: Wann ging es weiter?

Stucke: Im august 1961. Fur diese zweite Reise verkaufte ich sogar meinen VW-kafer, sie dauerte fast ein jahr und fuhrte mich bis nach Indien, Viel Geld hatte ich nicht. Daswegen heuerte[3] ich auf einem norwegischen Schiff an, zwischen Bananen ging es uber Singapur nach Russland. Dort wurde ich verhaftet, verhort und dann wieder freigelassen.

Spiegel Online: Was war ihr nachstes Ziel?

Stucke: 1962 nahm ich mir vor, mit dem Rad zwei jahre lang nach Tokio zu fahren, zu den Olympischen Spielen. Doch daraus wurde nichts. Japan erreichte ich erst 1971. Es gab unterwegs so viel Spannendes zu erleben und zu entdecken. Irgedwann habe ich mir gedacht: Ich komme an, wenn ich ankomme. Und so langsam reifte die erkenntnis, dass das mein Leben ist - und ich nicht zuruck in die Fabrik wollte.

Spiegel Online: Wie haben Sie Ihre Reisen finanziert?

Stucke: Zunachst habe ich sehr wenig Geld ausgegeben. Bei Hunger mied ich Restaurants. Ich wartete, bis man mir ansah, dass ich hungrig war. Viele freulten sich, wenn ich bei ihnen zu Hause ass. Weil ich mit dem Rad fuhr, sah jeder, dass ich nicht viel Geld hatte.

Spiegel Online: Aber Sie mussten ja nicht nur essen. Wie haben Sie Ausgaben wie Ersatzteile oder Kleidung bazahlt?

Stucke: Ich habe eine Broschure mit meinen Anekdoten von unterwegs verfasst. Ihr Umfang wuchs mit der Zeit von vier auf 20 Seiten. Wer es lesen wollte, konnte geben, was er wollte. Mal bekam ich 60 Cent, dann wieder 200 Euro pro Heft. In Kapstadt ging ich den Verkauf erstmals organisiert an. Ich habe meine Geschichte auch an Zeitungen verkauft oder in deutschen klubs vorgestellt. So kamen manchmal Hunderte Dollar zusammen, in Japan 1972 waren es sogar 20.000 Dollar. Das reichte sachs jahre lang. Ausserdem verkaufte ich meine Fotos uber eine britische Agentur. In den 51 Jahre habe ich vielleicht drei bis vier Monate gearbeitet.

Spiegel Online: Gab es gefahrliche Situationen?

Stucke: In Iran handelte ich mir typhus ein und lag im Krankenhaus. In Sambia schossen mir Separatisten mit einer AK-47 in den grossen Zeh, weil si mich fur einen Spion hielten.

Spiegel Online: Was sagte ihre Familie zur Weltreise per Rad?

Stucke: Sie war davon nicht sonderlich begeistert, aber mein Vater akzeptiert es spater. 1977 besuchte mich meine Familie fur ein Wochenende in Paris. Nach all den Jahren hatten sie nur zwei Tage Zeit, denn am Montag mussten alle wieder an die Arbeit. Das hat mich schokckiert, und so wollte ich es nicht. Mein Leben war so interessant, und das Heimweh wurde zu einer Heimangst.

Spegel Online: Was planen Sie als Nachstes?

Stucke: jetzt sortiere ich Dias, meine Gedancken und Notizen - eine Heidenarbeit. Dann mochte ich gerne mehrere Bucher uber main Leben schreiben und veroffentlichen. Sozialleistungen mochte ich auf keinen Fall und werde fur die Miete arbeiten. Mein Leben zeigt, dass es auch ohne Staat gehen kann.

(Quelle: SpiegelOnline, 14.09.2014)


sich verändern

ცვლილება
brav

კარგი, ყოჩაღი
heueren

დაქირავება
verhaften

დაკავება
verhoren

დაკითხვა
erreichen

მიღწევა
mied

თავიდან აცილება
hielten

ჩათვლა
Heimweh

ნოსტალგია


In dem Zeitungsartikel mit dem Titel: „Heinz Stucke und seine Velo-weltreise“ den Matthias Lauerer am 14.09.2014, auf SpiegelOnline veroffentlicht hat, geht es um einem Weltreise. Wie schwer es ist und was fehlt man, wenn keine geld hat.

Der Author spricht uber folgende Punkte:
  • Informationen uber H. stucke
  • Reise Ziel
  • Die Finanzieren 
  • Seine gefuhle und gedenke
  • Planen fur die Zukunft